Luca Bergamaschi

Tänzer

Luca Bergamaschi, geboren in Soragna (Italien), Ausbildung an der Accademia Domenichino da Piacenza und an der John Cranko Schule in Stuttgart. Seit 2019 Mitglied des NRW Juniorballett.

 

Woher kommst Du? Erzählt uns von Deiner Familie…
Ich komme aus Soragna, einer kleinen Stadt in der Nähe von Parma, Italien, wo ich mit meinen Eltern und meinem Bruder aufgewachsen bin. Ich habe das Glück, eine Familie zu haben, die mich immer unterstützt und mir geholfen hat, meiner Leidenschaft für das Ballett zu folgen.

Wie kamst Du zum Tanzen? Was war Deine Motivation?
Ich habe schon immer Bewegung und Musik geliebt und war immer das energetische Kind, das nie aufhört zu tanzen, wenn irgendwo Musik läuft. Trotzdem habe ich mit Ballett erst mit 14 Jahren angefangen, zunächst an der Accademia Domenichino da Piacenza, Italien, dann ab 2016 an der John Cranko Schule in Stuttgart. Das Bedürfnis, meine Gefühle und mich selbst durch Bewegung auszudrücken wurde immer stärker.

Ein besonderes Erlebnis in Deiner bisherigen Karriere?
Eines meiner ersten Erlebnisse in Stuttgart waren die Proben zu einem zeitgenössischen Pas de Trois „Lamento della Ninfa” von Stephen Shropshire. Ich durfte es bei einer Gala in Polen tanzen, zu der die John Cranko Schule eingeladen war. Für diese Chance werde ich immer dankbar sein.

Wie würdest Du dich beschreiben?
Ich bin ein Träumer. Jemand, der immer daran glaubt, dass harte Arbeit sich auszahlt und dass alles möglich ist, wenn man es nur wirklich will. Ich lasse mich von Gefühlen leiten, egal was ich mache.

Dein erstes Erlebnis in Dortmund? Warum hast Du dich für Deutschland entschieden?
In Dortmund muss ich noch meine Erfahrungen machen, aber da ich schon drei Jahre in Stuttgart gewohnt habe, weiß ich, dass Ballett in Deutschland ein hohes Ansehen genießt. Für einen Tänzer ist Deutschland eines der besten Länder zum Arbeiten.

Deine Träume? Welche Rollen würdest du gerne einmal tanzen?
Ich wünsche mir, möglichst viele Erfahrungen zu machen. Ich möchte wachsen, lernen und mich künstlerisch und technisch weiterentwickeln. Ich glaube, dass man niemals aufhört zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Ich habe keine wirkliche Traumrolle, aber mich hat schon immer mehr die emotionale Seite am Ballett als die technische interessiert.

Deine Interessen? Was wäre Dein Beruf, wenn Du nicht Tänzer geworden wärst?
Ich interessiere mich für Kunst und alles, was mich inspiriert und Emotionen hervorruft, mich zum Nachdenken anregt und mir Gänsehaut macht. Ich liebe Reisen und verschiedene Länder, Städte und fremde Kulturen. Das ist für mich sehr faszinierend. Ich habe mich schon immer für Fotografie interessiert. Wenn ich also kein Tänzer wäre, würde ich wahrscheinlich als Fotograf arbeiten.

 


NRW Juniorballett