Leonardo Cheng

Tänzer

Leonardo Cheng, geboren in Panama City. Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Berlin. In der Spielzeit 2018/2019 studienbegleitendes Praktikum beim NRW Juniorballett, im Anschluss Übernahme in das Ensemble des Juniorballett.

Woher kommst Du? Erzähl uns von Deiner Familie…
Ich komme aus Panama City, Panama. Meine Mutter ist Amerikanerin und mein Vater aus Panama.

Wie kamst Du zum Tanzen? Was war Deine Motivation?
Meine erste Ballettstunde hatte ich mit vier Jahren, aber regelmäßig getanzt habe ich ab sechs Jahren. Ich kann mich nicht genau daran erinnern, warum ich mit dem Tanzen angefangen habe. Meine ältere Schwester war beim Ballett, ich denke, dass sie mich inspiriert bzw. motiviert hat.

Ein besonderes Erlebnis in deiner bisherigen Karriere?
Mein Umzug nach Europa, um dort Tanz zu studieren und jetzt als Tänzer zu arbeiten, war sicherlich bislang der größte Schritt in meiner Tänzerlaufbahn.

Wie würdest Du dich beschreiben?
Ich hatte schon immer eine Verbindung zur Kunst. Für mich ist es sehr wichtig, eine Möglichkeit zu haben, mich ausdrücken zu können und ganz besonders erfüllend ist es, das auf der Bühne zu erleben. Ich möchte diese Verbindung zur Kunst, sei es mit Tanz oder auch einer anderen Kunstform, mein Leben lang erhalten.

Deine erste Erfahrung in Dortmund? Warum hast Du dich für Deutschland entschieden?
Meine erste Erfahrung in Dortmund war ein Praktikum beim NRW Juniorballett in der letzten Spielzeit, das ich während meines Abschlussjahrs an der Staatlichen Ballettschule Berlin absolviert habe. Für Deutschland hab ich mich entschieden, nachdem ich bei einem Tanzwettbewerb in Panama einen Studienplatz an der Ballettschule in Berlin angeboten bekommen habe.

Deine Träume? Welche Rollen würdest du gerne einmal tanzen?
Mein Traum ist, meine Kunst in einer Form ausleben zu können, die authentisch und für mich erfüllend ist. Jedes Stück, das ich tanzen kann und das mir dieses Gefühl gibt, ist sozusagen ein Traumstück für mich.

Deine Interessen? 
Ich hatte immer Spaß an Wissenschaft und Geschichte. In Mathematik bin ich z.B. nicht so begabt und analytisches Denken langweilt mich schnell.
Ich interessiere mich für Musik, Film und Fotografie und produziere auch gerne eigene Songs, obwohl ich nicht sagen kann, ob sie gut sind. Wie viele lese ich eigentlich auch gerne, aber heutzutage verbringt man leider mehr Zeit als man eigentlich will am Computer.

 


NRW Juniorballett